Das Museum

Als bedeutendes kulturelles Erbe wurde Schloss Glücksburg 1922 in eine Stiftung des herzoglichen Hauses eingebracht und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bis heute dient das Schloss jedoch nicht nur als Museum. Die Familie legt Wert darauf, dass der persönliche Charakter der Räume und der Ausstattung weiterhin zu spüren ist. Auf diese Weise soll der Besucher ein bewohnbares und damit lebendiges Haus vorfinden.

Die bedeutende Sammlung der Tapisserien und der Ledertapeten ist eine der besonderen Attraktionen des Schlosses. Die Stuckdecken im Roten Saal und in den angrenzenden Räumen zählen zu den frühesten Arbeiten in Schleswig-Holstein.

Die Schlosskapelle enthält Deckenfresken aus der Zeit der Erbauung. Der Schnitzaltar stammt aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges.

Zahlreiche Porträts vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart dokumentieren die spannende Familiengeschichte der Oldenburger und Glücksburger und legen Zeugnis ab von den Wechselfällen der deutschen und dänischen Geschichte. Die Exponate zur schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 und zum deutsch-dänischen Krieg von 1864, darunter die plakativen Neuruppiner Bilderbogen, vermitteln einen Eindruck von den unterschiedlichen Lebensläufen der Mitglieder der herzoglichen Familie.

Ausgesuchte Möbelstücke aus der Zeit zwischen Empire und Biedermeier, erlesenes Porzellan und Silber ergänzen die Sammlungen.