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Das Schloss
Das Haus zu Schleswig-Holstein
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Das Haus geht auf den Grafen Christian von Oldenburg (1421-1481) zurück, der 1448 als Christian I. zum König von Dänemark gewählt wurde. Als Neffe des letzten Grafen von Holstein und Herzogs von Schleswig aus dem Hause der Schauenburger wurde Christian 1460 durch den berühmten Ripener Vertrag zum Herzog von Schleswig (dänisches Lehn) und zum Grafen von Holstein (deutsches Lehn) gewählt. 1474 erhob der deutsche Kaiser die Grafschaft Holstein mit Wagrien, Dithmarschen und Stormarn zum Herzogtum.

 

In der Folgezeit entstanden durch die Landesteilungen der Herzogtümer mehrere Linien des Hauses.

 

Johann (Hans) der Jüngere, der dritte Sohn des dänischen Königs Christian III. (1504-1559), wurde 1582 Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg und ließ das Schloß Glücksburg errichten.

 

Einem seiner direkten Nachkommen, Herzog Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck, übertrug der dänischen König Friedrich VI. 1825 das Schloß Glücksburg. Zugleich wurde im Herzogstitel "Beck" (benannt nach einem Gut im Westfälischen) durch "Glücksburg" ersetzt. Der in Preußen und Dänemark aufgewachsene Wilhelm ist der Stammvater der jüngeren Glücksburger Linie des Hauses Oldenburg. Von ihm stammt in direkter Linie auch Prinz Christoph ab, der jetzige Chef des Fürstenhauses.

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